Der Tagessammler

Ich möchte heute eine weitere Beitragsserie ins Leben rufen, die etwas anders sein wird als meine bisherigen Serien. Denn diese Serie wird endlich sein. Es wird nämlich genau 30 Beiträge geben (diesen Einstiegsbeitrag nicht mitgerechnet). Diese Beiträge werden unregelmäßig erscheinen und über einen vermutlich sehr langen, hoffentlich aber möglichst kurzen Zeitraum.

Worum geht es?

Ich habe neulich festgestellt, dass ich Zeitmillionär werden möchte. Das bedeutet vor allem, dass die finanzielle Freiheit für mich die Möglichkeit zur freien Verwendung meiner Zeit bedeutet. Durch den Aufbau eines passiven Einkommens möchte ich mir nach und nach meine zukünftige Arbeitszeit zurückkaufen. Umso höher mein passives Einkommen, desto mehr Tage im Monat gehören wieder nur mir. Für diese Tage muss ich nicht mehr arbeiten gehen. Den Fortschritt dabei kann man wunderbar in einer kleinen Übersicht darstellen. Diese Übersicht habe ich auch in die Sidebar integriert und werde sie monatlich aktualisieren.

Jetzt wird vielleicht schon klar, wo ich mit der 30-teiligen Serie hinmöchte. Für jeden Tag im Monat, dessen Kosten ich durch passives Einkommen decken kann, wird sich eines der roten Kästchen blau färben. Und für jedes blaue Kästchen wird es einen neuen Beitrag in der Serie geben, in dem ich darauf eingehe, wie die Einnahmen zum neusten finanziell freien Tag zustande gekommen sind. Mit dem 30. Beitrag endet die Serie und damit für mich ein hoffentlich spannender Weg zur finanziellen Freiheit. Als Ende möchte ich diesen Zeitpunkt aber gar nicht sehen, sondern eher als Anfang eines glücklicheren Lebens mit mehr zeitlicher Selbstbestimmung und mehr Freiheit.

Kennzahlenberechnung

Zum Start möchte ich auf die Berechnung der beiden Kennzahlen „Kosten/Tag“ und „Cash Flow/Mo.“ eingehen. Dazu seht ihr unten einen Auszug aus meiner bekannten Einnahmenübersicht.

Ich habe darunter die Berechnung meines Cash Flows bzw. meines passiven Einkommens ergänzt. „Passives Einkommen“ zieht die Summe aus allen passiven Einnahmen des jeweiligen Monats. Als passives Einkommen betrachte ich dabei die Einnahmen aus der Vermietung, gezahlte Dividenden auf meinen beiden Depots bei der Comdirect und bei Interactive Brokers sowie meine Einnahmen aus dem Optionsverkauf. Die beiden letzteren tauchen bisher nicht in den Einnahmen auf, da es noch etwas dauern wird, bis hier die ersten Erträge zustande kommen werden.

„Gleitender Durchschnitt“ gibt einfach den Durchschnitt der jeweils letzten 6 Monate wieder. Die Tagesübersicht ist immer auf den aktuellsten Wert verlinkt. Noch ist es natürlich der Durchschnitt der letzten 5 Monate, ab Juni sind es dann die vollen 6.

Mein passives Einkommen ist noch sehr niedrig. Zum einen sind da meine Mieteinnahmen von 25€ monatlich. Zur Erinnerung: Ich nehme zwar weitaus mehr Miete ein, 420€ Kaltmiete um genau zu sein, aber ich lasse alles bis auf eben 25€ auf dem Mieteingangskonto liegen, um mir eine Instandhaltungsrücklage aufzubauen. Weiterhin bekomme ich noch etwa 5€ im Monat an Dividendeneinnahmen, vor allem durch meine fast 30 AT&T Aktien. Damit ist zumindest ein guter Grundstein gelegt, auf dem ich aufbauen werde. Die Dividendeneinnahmen werden langsam aber stetig anwachsen. Die Einnahmen aus dem Optionshandel sollen langfristig den größten Betrag ausmachen. Aber auch die Einnahmen aus der Vermietung möchte ich steigern – es soll schließlich nicht bei der einen Wohnung bleiben.

Zur Berechnung der täglichen Kosten nutze ich den gleitenden Durchschnitt der Gesamtkosten der letzten 6 Monate. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Fixkosten plus den variablen Kosten zusammen. Die variablen Kosten sind dabei um einmalige große Effekte wie z.B. das Aufstocken des Urlaubskontos aus dem Jahresbonus bereinigt. Dieser Wert wird durch 30 geteilt, um die durchschnittlichen Kosten pro Tag zu erhalten.

Durch die gleitenden Durchschnitte sind die Kosten noch sehr hoch und die Einnahmen noch sehr niedrig. In den nächsten Monaten werde ich hier schnelle Fortschritte machen können, da die sehr schwachen ersten Monate des Jahres aus dem Durchschnitt rausfallen. Natürlich könnte ich auch immer nur den aktuellsten Monat betrachten. Das hätte aber zur Folge, dass die Werte durch besonders gute oder schlechte Monate stark schwanken. Dadurch würde ich in der Übersicht auch mal Tage wieder verlieren, die ich eigentlich schon gewonnen habe. Aus diesem Grund habe ich mich für den gleitenden Durchschnitt entschieden.

Der Finanzvoyeur

 

4 Kommentare

  1. Hi,

    interessanter Ansatz mit dem Diagramm. Es ist immer gut, wenn man ein sehr großes Ziel in kleine Häppchen aufteilt, da man dadurch schneller zu ersten Erfolgen kommt. In deinem Beispiel freust du dich dann über jeden einzelnen Tag, denn du durch deine passiven Einnahmequellen generierst.
    Freue mich schon auf den ersten Beitrag, wenn du den ersten Tag schon mit Passiveinnahmen wieder reingeholt hast.

    Viele Erfolg,
    Emanuel

    1. Hallo Emanuel,

      genau das war meine Idee! Ich liebe es viele kleine Erfolge zu haben, das motiviert mich und lässt mich am Ball bleiben.

      Wir scheinen über einen sehr ähnlichen Weg zu den Optionen gefunden zu haben (Chri sei Dank ;). Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!

      Viele Grüße

      Finanzvoyeur

      1. Hi,

        bin auch gespannt wie es im Optionshandel weitergeht. Mit dem Mai war ich schon äußerst zufrieden. Wichtig ist nun, dass ich wirklich langfristig (wie Chri ;-D), diese Ergebnisse halten kann und vor allem auch mal schwieriger Märkte überstehe.

        Gruß,
        Emanuel

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